1. Etappe


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Freitag, 18. März 2016

 

von

 

nach

 

Zeit

 

Distanz

 

insgesamt

Otterbach

 

Hirzbrunnen

 

1 h

 

4 km

 

4 km

 Karte     GPS

 

Otterbach-Grenze D 254m – Lange Erlen 254m – Wiese – Eglisee 254m – Claraspital 254m – ehem. Landgut Hirzbrunnen 254m

15ºC, schön

 

Ein herrlicher Frühlingstag. Das Wetter könnte schöner nicht sein!

Ich mache mich auf zusammen mit A.H. zum Grenzübergang Otterbach. Auf der deutschen Seite – eben in Otterbach – beginnt die eigentliche Tagesetappe.

Ich halte mich ganz rechts, alles der Grenze entlang, unterquere die alte Eisenbahnlinie, komme an Gemüsefeldern entlang und erreiche schon bald die Langen Erlen. Ein alter Grenzstein sagt mir, dass ich nun wieder in der Schweiz gelandet bin.

Nach Überqueren des Flusses Wiese befinde ich mich mitten im Grundwasserwerk Lange Erlen. (Bewaldete Wässerstellen werden periodisch mit filtriertem Rheinwasser überflutet. Auf dem Weg durch das Erdreich wird das Wasser mechanisch und biologisch gereinigt. In einigen Metern Tiefe vermischt es sich mit dem Grundwasser, von wo es mehrere Trinkwasserbrunnen fördern.) Zusammen mit dem Grundwasserwerk in der Muttenzer Hard wird das Trinkwasser für rund 210 000 Konsumenten gefördert.

Über das Gartenbad Eglisee komme ich durch Quartiersträsschen zum Claraspital. Im Innern befindet sich ein schöner Park mit herrlichem Baumbestand und mitten drin steht noch das Haupthaus des ehemaligen Sommergutes Hirzbrunnen (bzw. zuvor noch des Bauerngutes Hirzbrunnen). Heute heisst das ganze Quartier Hirzbrunnen.

 

Dazu habe ich im Internet (https://www.ortsnamen.ch/Texte/HJHuck_Riechemertor.pdf) folgende Angaben – Text und Bildmaterial – gefunden, die ich hier auszugsweise zum besseren Verständnis verwende. Herzlichen Dank an Hansjörg Huck.

„Aus dem einstigen Galgenfeld wurde sukzessive das Hirzbrunnenquartier. Die Entstehung dieses Namens und deren Gründung dürfte zwischen 1920 – 1930 liegen. Das Bedeutungswort des altgermanischen Tiernamen hirz=Hirsch wäre eigentlich gehörntes oder Geweih tragendes Tier. Der Tiername spielt in der Namengebung  eine bedeutende Rolle. Verschiedene Versionen dürften einen Sinn ergeben: Hier befand sich eine Quelle, wo die Hirsche zur Tränke kamen. Das Land wäre möglicherweise dem Geschlecht „Meyer zum Hirzen“, deren Stammvater 1385 gestorben war, zugehörig. Oder eine Liegenschaft der Familie Hirsch stand hier. Tatsache ist, das einstige Landgut „Hirschenbrunnen“ stand dort, wo heute das Claraspital steht. Über das Baujahr des Bauernhofes, bei dem ein Brunnen mit einem Hirschkopf stand, ist nichts Näheres bekannt. Ganz eindeutig wird sich nie mehr feststellen lassen, ob der Hirschenbrunnen auf dem Bauernhof dem Gehöft den Namen gab, oder weil in alter Zeit dort Hirsche zur Tränke kamen. Mit grosser Wahrscheinlichkeit ist doch anzunehmen, dass das einstige Hofgut dem Quartier den Namen gab.“

 

 


© IWB

 

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2. Etappe
Hirzbrunnen - Bienenberg

 

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