3. Etappe


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Dienstag, 18. Februar 2014

 

von

 

nach

 

Zeit

 

Distanz

 

insgesamt

Gams

 

Hirschensprung

 

5 h

 

20 km

 

53 km

 Karte     GPS

 

Gams 490m – Schönenberg 600m – Ruine Hohensax 750m – Usseri Maialp 600m – Lögert 500m – Sennwald 457m – Büchel 426m – Rüti 426m – Hirschensprung 447m

4ºC10ºC, schön, teils hohe Wolkenfelder

 

Nach wenigen Metern auf der Dorfstrasse verlasse ich Gams und steige an in Richtung Schönenberg. Schon sehr bald bietet sich mir eine tolle Aussicht auf drei Seiten hin, ins Bündnerland, über die Rheinebene und Liechtenstein und in Richtung Bodensee.

Es ist noch recht frisch so früh am Morgen. Allerdings fabriziert mein Körper genug Wärme bei diesem Aufstieg, so dass ich zünftig ins Schwitzen gerate. Vorbei an imposanten Bachverbauungen steigt der Weg stetig an. Immer wieder komme ich an Hunderten von Schneeglöcklein vorbei. Es sieht wunderschön aus. Einmal überquere ich einen Bach über eine abenteuerliche Brücke, die der Zivilschutz vor einigen Jahren angefertigt hat.

Der Weg wird nun immer schmaler. Und nach etwa zwei Stunden seit Wanderbeginn erreiche ich die Ruine Hohensax. Ausser zwei, drei Mauerresten steht nicht mehr viel. Die Ruine ist zugleich auch der höchste Punkt meiner heutigen Etappe. „Von nun an geht’s bergab“, sozusagen.

Oberhalb von Frümsen lege ich eine erste Rast ein. Nicht weit von hier haben A. und ich vor etwa 35 Jahren traumhafte Pfingsten in einem kleinen Spitzzelt und mit einer geplatzten Luftmatratze verbracht.

Durch Sennwald und an der Sennwalder Kirche vorbei komme ich zum Rheintaler Binnenkanal. Diesem folge ich nun, teils auf der linken, teils auf der rechten Seite bis zum Industriegelände von Rüthi. Dabei lasse ich Lienz links und Büchel rechts liegen.

Über einen  letzten Anstieg zum Teil über Kuhweiden komme ich nun ans Ziel. Zum Hirschensprung.

 

Der Hirschensprung war in früheren Jahrhunderten an dieser Stelle der einzige Verbindungsweg auf der linken Seite des Rheins im Rheintal. Auf der östlichen Seite des Blattenberges war der Rhein mit seinen Überschwemmungen eine Gefahr für Reisende. Erst die Rheinkorrektur zu Beginn des 20. Jahrhunderts ermöglichte den Bau der Eisenbahnlinie und der Autobahn am anderen Ende des Blattenberges. Dass der Hirschensprung schon früh eine Bedeutung hatte, belegt der Fund einer neolithischen Grabstätte. Der Hirschensprung war lange Zeit auch Sprachgrenze zwischen dem Alemannischen und Rätoromanischen Gebiet. So gibt es oberhalb von Rüthi den Weiler Plona, der auf diese sprachlichen Wurzeln zurückgeht. Noch heute lässt sich diese Sprachbarriere in den unterschiedlichen Dialekten der beiden Gemeinden südlich und nördlich des Hirschensprungs gut feststellen.(Quelle wikipedia)

 

 

 

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