Zugersee

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29.01. und 30.01. 2008

Zugersee 1.Etappe
Zug-Arth (-Goldau)
 
Zugersee 2.Etappe
(Arth-) Immensee-Zug
 

 

 
Ein Klick auf die Karte zeigt die genaue Wegstrecke.

Allgemeine Angaben

Lage:

Fläche:
Uferlänge:
maximale Tiefe:
Einzugsgebiet:
Zufluss:
Abfluss:   
Höhe:          
Orte am Ufer:

Zentralschweiz, Kantone Zug,
Schwyz und Luzern
 
38.3 km²
42 km

198 m
246 km²

Lorze
Lorze
413 m ü. M.
Zug, Cham, Arth, Walchwil
 

von

 

nach

 

Zeit

 

Distanz

 

insgesamt

Zug (-Zugerberg)

 

Arth (- Arth-Goldau)

 

4 h

 

19 km

 

536 km

(Arth-) Immensee

 

(Cham-) Zug

 

4 h

 

19 km

 

555 km

 

 

Wissenswertes über den Zugersee

Der Zugersee liegt in der Zentralschweiz auf einer Höhe von 413 m ü. M., hat eine Fläche von 38.3 km² und eine maximale Tiefe von 198 m. Mit seiner maximalen Länge von 13.7 km und seiner maximalen Breite von 4.6 km ist er der zehntgrösste See der Schweiz. An seiner engsten Stelle zwischen Chiemen und Lothenbach sind die Ufer ungefähr 1000 m voneinander entfernt.

Bekannt ist der See für seine Sonnenuntergänge. Der Zugersee besitzt auf seiner nördlichen Westseite (gegenüber der Stadt Zug) keine Berge. Somit ist der Horizont frei und die Sonne versinkt bei einem Sonnenuntergang sprichwörtlich fast in den See. Diese Naturgegebenheit ist in der Schweiz selten, da der Blick auf den Horizont bei den meisten Seen durch Bergkämme oder Hügelketten versperrt ist.

Am Nordostufer des Sees liegt die Kantonshauptstadt Zug, im Süden die Schwyzer Gemeinde Arth. Zum grössten Anrainerkanton Zug im Norden gehören 24.8 km² des Sees, gefolgt von Schwyz im Süden mit einem Anteil von 9.7 km² und einem kleinen Teil des Kantons Luzern im Westen bei Chiemen mit einem Anteil von 3.8 km² am See. Der Hauptzu- und abfluss ist die Lorze, die den Zugersee nur auf einem kurzen Stück im Norden durchfliesst. Sie mündet westlich von Zug in den See und verlässt ihn wieder in 1.5 km Entfernung bei Cham. Geteilt wird der Zugersee von der bewaldeten Halbinsel Chiemen in den bergumrahmten und tiefen Obersee im Süden und den flachen und breiten Untersee im Norden.

Der Zugersee war bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts noch nährstoffarm, gehörte dann aber lange Zeit zu den am stärksten belasteten Seen der Schweiz. Noch heute weist er eine starke Nährstoffbelastung auf, wenn auch die Wasserqualität sich allmählich bessert. Hauptgründe für die schlechte Wasserqualität sind heutzutage die lange Verweildauer des Wassers im Becken und die fehlende Durchmischung aufgrund der schlechten Durchflusssituation der Lorze. Das Wasser des 3.18 km³ umfassenden Sees hat deshalb auch eine mittlere Verweildauer von 14.5 Jahren.

Im Zugersee gibt es derzeit 32 Fischarten. Von wirtschaftlicher Bedeutung als Speisefische sind davon die Felchen, der Rötel (Seesaibling), der Flussbarsch (Egli) sowie der Hecht. Der 1281 erstmals urkundlich erwähnte Rötel, diente bis ins Spätmittelalter auch als Zahlungsmittel in der Region.

Die imposante Landschaft am Zugersee ist eindrucksvoll geprägt von der Natur- und Kulturgeschichte dieser Gegend. Das Seebecken mit den kulissenartig vorspringenden Halbinseln Chiemen, Buonas und Eiola, den weiten Naturufern sowie den Siedlungen bestimmen das Bild. Schon sehr früh hat der Mensch in die Natur eingegriffen. Allerdings nicht immer nur zu dessen Vorteil. So hat etwa das Absenken des Seespiegels im 17. Jh. wiederholt zu Uferabbrüchen geführt und die Erweiterung der Zuger Vorstadt durch Aufschüttungen gar zum katastrophalen Untergang von 26 Häusern im Jahr 1887.

Die ausgedehnten Riedwiesen und Schilfbestände in den Naturschutzgebieten Dersbach und Choller sind nicht nur eine Augenweide, sondern wichtige Lebensräume von seltenen und bedrohten Tier- und Pflanzenarten. Wasservögel, Fische und Insekten sind auf Schilfröhrichte angewiesen. Schilfbewohner wie Haubentaucher, Teichrohrsänger und Rohrammern halten sich auf und Zugvögel nutzen die naturnahen Gebiete als Rastplatz. Die in den See abfallenden Molassefelsen prägen weitere naturnahe Ufer. Mündungsbereiche von Bächen bilden ökologisch wichtige Uferpartien.

Weite Teile des Seeufers sind seit prähistorischer Zeit besiedelt. Der See diente als Verkehrsweg und Nahrungsreservoir. Die Stadt Zug wie auch die Ortschaften Cham, Buonas, Risch, Immensee, Arth, Walchwil und Oberwil entstanden direkt am See. In der attraktiven Landschaft finden sich auch Schlossliegenschaften und herrschaftliche Wohnsitze mit bedeutungsvollen Parkanlagen. Das Westufer mit der besonderen Eigenart und Schönheit vor den Kulissen der Alpen geniesst nationale Bedeutung und wurde deshalb ins Bundesinventar der schützenswerten Landschaften aufgenommen.

 

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Zugersee 1.Etappe
Zug-Arth (-Goldau)
 
Zugersee 2.Etappe
(Arth-) Immensee-Zug
 

 

 

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