Wägitalersee

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23.01.2008

 
Ein Klick auf die Karte zeigt die genaue Wegstrecke.

Allgemeine Angaben

Lage:
Fläche:
Uferlänge:
maximale Tiefe:
Zuflüsse:

Abfluss:   
Höhe:          
Orte am Ufer:

Kanton Schwyz 
4.18 km²
14 km
65 m 
Aberenbach, Schlierenbach,
diverse Bergbäche

Wägitaler Aa
900 m ü. M.
Innerthal
 

von

 

nach

 

Zeit

 

Distanz

 

insgesamt

Innerthal

 

Innerthal

 

3 h

 

14 km

 

517 km

 

 

sonnig,  -5ºC bis 2ºC

 

Der Vollmond steht noch am Firmament. Es ist eiskalt. Die Landschaft ist verschneit. Die Wege vereist.

Majestätisch grüssen der Zindlenspitz, der Fluebrig und der Gross Aubrig vor einem wolkenlosen, blauen Himmel. Das ganze Tal liegt noch in tiefem Schatten.

Entgegen meiner bisherigen Gewohnheit beginne ich meine Wanderung in Innerthal links herum. Ich vermute, dass ich auf diese Weise den zweiten Teil meines Weges in der Sonne absolviere, während es auf der anderen Seite des Sees immer noch schattig und kalt ist.

Es herrscht eine absolute Ruhe. Kein Zivilisationslärm. Ich höre nur meine knirschenden Schritte im Schnee, ab und zu ein Bächlein und jede Viertelstunde die Glocken der Kirche von Innerthal.

Mir begegnen im Ganzen zwei Läuferinnen, zwei Nordic-Walkerinnen (alle vier natürlich je zweimal), ein Mann mit Hund.

Tatsächlich, nach dem hinteren Seeende bei Au komme ich langsam in die Sonne. Jetzt wird die Wanderung vollends zum Genuss. Ich vergesse sogar meinen etwas lädierten rechten Fuss.

In Innerthal behauptet ein junger Mensch, er sei ein Idiot (siehe Foto).

 

Zitat des Tages:

„Fürchte dich nicht langsam zu gehen; fürchte dich nur stehen zu bleiben.“ (chinesische Weisheit)

 

Wissenswertes über den Wägitalersee

Der Wägitalersee ist ein Stausee im Kanton Schwyz. Der See ist von den Bergen Gross Aubrig, Fluebrig, Zindlenspitz, Brünnelistock und Bockmattli umgeben. Der Speichersee liegt komplett in der Gemeinde Innerthal – der zugleich einzigen Ortschaft am See – und ist über eine Strasse von Siebnen aus erreichbar.

Vor dem Bau der Talsperre im Jahre 1924 befand sich auf dem Gebiet des Wägitalersees ein Badehotel. Dies führte damals zu einem regen Bade- und Kurbetrieb.

Den grössten Eingriff in seiner Geschichte erlebte das Wägital zwischen 1922 – 1925. Durch den Bau der Staumauer mussten alle Einwohner umgesiedelt werden. Das geplante Umsiedlungsprojekt konnte nur teilweise umgesetzt werden. Einige Häuser wurden abgerissen und auf dem heutigen Innerthal wieder aufgebaut. Trotzdem mussten über 100 Bewohner die Gemeinde verlassen und sich eine neue Existenz aufbauen. Zur Entschädigung erhielten die Landbesitzer 8 Rappen pro m² Land. Einige Einwohner blieben so lange in ihren Häusern, bis ihnen das Wasser förmlich bis zum Hals stand. Die alte Kirche wurde gesprengt.

Durch Anklicken lassen sich alle Fotos vergrössern.

Seewasserentnahme

 

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