Pfäffikersee

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03.01.2008

 
Ein Klick auf die Karte zeigt die genaue Wegstrecke.

Allgemeine Angaben

Lage:
Fläche:
Uferlänge:
maximale Tiefe:
Zufluss:
Abfluss:   
Höhe:          
Orte am Ufer:

Kanton Zürich
3.3 km²
9 km
36 m
Kemptnerbach
Aa
537 m ü. M. 
Pfäffikon ZH




von

 

nach

 

Zeit

 

Distanz

 

insgesamt

Pfäffikon ZH

 

Pfäffikon ZH

 

 h

 

11 km

 

350 km

 

 

ziemlich sonnig,  0 ºC

 

Beim Verlassen des Zuges nehme ich mir ganz fest vor, bewusst in der einen oder der anderen Richtung den See zu umrunden. Soweit die Theorie. Ich bin schon längst auf dem Uhrzeigersinn-Marsch, als mir mein Vorsatz wieder in den Sinn kommt. So viel zu Vorsätzen.

Vorbei am römischen Kastell verläuft der Weg lange Zeit in recht grossem Abstand zum Seeufer, das zudem häufig von einem dichten Schilfgürtel umsäumt ist, so dass Ausblicke auf den See gar nicht so häufig möglich sind (im Vergleich zur Grösse des Sees).

Der Pfäffikersee ist für mich der erste See, wo ich nicht nur zusammen mit der Einsamkeit wandere. Es hat ausserordentlich viele Menschen (mit Hund, Kind und Kinderwagen, seltener laufend oder mit Stöcken bewaffnet) unterwegs. Vor allem Zürcher. Vielleicht liegt es am Datum (03.01.08) oder am schönen Wetter oder daran, dass ICH heute hier bin? Vielleicht ist es aber auch einfach nur immer so. Ein schöner See. Ich beneide die Zürcher darum.

 

Zitat des Tages:

„Fälle kein Urteil über einen Menschen, bevor du nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen bist.“ (Indianische Weisheit)

 

Wissenswertes über den Pfäffikersee

Der Pfäffikersee ist ein 3.3 km² grosser See im Zürcher Oberland, mit einem Einzugsgebiet von 40 km². Er liegt in einer Talniederung am Westrand des Hügelgebietes im Zürcher Oberland. Der See erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung zwischen Pfäffikon ZH und Wetzikon mit einer Länge von 2.5 km und einer mittleren Breite von 1.3 km. Der mittlere Seespiegel liegt auf 537 m ü. M.; der tiefste Punkt des Seebodens erreicht 501 m ü. M., was einer maximalen Tiefe von 36 m entspricht; die mittlere Seetiefe beträgt 18.5 m.

Einziger nennenswerter Zufluss ist der Kemptnerbach, der im westlichen Tössbergland zwischen Bäretswil und Fischenthal entspringt und nach rund 8 km Lauf aus Südosten in den Pfäffikersee mündet. Die Aa verlässt den See wieder nach Süden und fliesst zum Greifensee. Das Seeufer ist auf allen Seiten ausser im Westen sehr flach.

Das Gebiet um den Pfäffikersee war bereits in der Jungsteinzeit besiedelt, wie zahlreiche Funde von ur- und frühgeschichtlichen Siedlungsresten (Pfahlbauten) bewiesen.

Der Pfäffikersee entstand im Laufe der letzten Eiszeit, als der Linthgletscher im Molasseuntergrund eine übertiefte Wanne zurückliess, die sich nach Rückzug des Eises mit Wasser füllte. Durch eine Endmoräne am Nordwest- und Nordufer wird der See gestaut, so dass sein Abfluss nicht nach Nordwesten in Richtung Winterthur erfolgen kann. Mit der Zeit schritt die Verlandung voran. Es bildete sich fast rund um den See ein Schilf- und Sumpfgürtel. Vom Anfang des 18. Jahrhunderts bis etwa 1950 wurde hier Torf gestochen.

Bei länger anhaltender, sehr kalter Witterung kann der Pfäffikersee im Winter zufrieren. Dazu braucht es im Mittel eine Kältesumme von 120 Grad (im Vergleich: für den Zürichsee sind 320, für den Bodensee 370 Grad notwendig). Für die offizielle Freigabe der Eisfläche ist eine Eisdicke von 12 Zentimetern erforderlich. Letztmals freigegeben wurde das Eis 2006 und davor 2002.

Der See mit seinem Schilfgürtel steht unter Naturschutz und gehört zu den Landschaften von nationaler Bedeutung. In den geschützten und nicht zugänglichen Rietbereichen findet man eine einzigartige Flora mit typischen Hochmoor- und Flachmoor-Pflanzengesellschaften.

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Seewasserentnahme Seewasserentnahme

 

 

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