Oeschinensee

Home Chronologie Übersicht Kartenübersicht Querschnitt Dank Warum ... ? Ägerisee Bielersee Caumasee Dittligsee Engstlensee Flachsee Genfersee Hallwilersee Inkwilersee Joux, Lac de Klingnauersee Lauerzersee Murtensee Nussbaumersee Oeschinensee Pfäffikersee Q wie ... Rotsee Sempachersee Totensee Übeschisee Vierwaldstättersee Wägitalersee X wie ... Y wie ... Zugersee

 
 

 

17.07.2007

 
Ein Klick auf die Karte zeigt die genaue Wegstrecke.

Allgemeine Angaben

Lage:

Fläche:
Uferlänge:
maximale Tiefe:
maximale Länge:
maximale Breite:
Zuflüsse:
Abfluss:   
Höhe:          
Orte am Ufer:
Besonderheiten:

Berner Oberland,
Kanton Bern

1.1147 km²
5 km
56 m
1.6 km
1 km

mehrere Gletscherbäche
Öschibach
1578 m ü. M.
Kandersteg (in der Nähe)
unterirdischer Abfluss




von

 

nach

 

Zeit

 

Distanz

 

insgesamt

Kanderstag

 

Kandersteg

 

4 h

 

11 km

 

339 km

 

schön, teils leicht, später stark bewölkt, 25°C

Strecke zum See      9    km
Strecke am See        2    km
Total                     11    km
Zeit (mit Pausen)     4    h
An-/Rückreise          6    h

 

Da der Oeschinensee im Winter bestenfalls mit Skis erreichbar und zudem nur als verschneite Eisplatte erkennbar ist, habe ich ihn bereits vorgängig im vergangenen Sommer besucht (wie auch die drei anderen hochalpinen Seen in meinem Projekt, den Caumasee, den Engstlensee und den Totensee).

Um den grossen Touristenströmen ausweichen zu können, möchte ich möglichst früh in Kandersteg sein. Die früheste Variante heisst Tagwache um 04.00 Uhr und Ankunft in Kandersteg um 09.05 Uhr. Als ich dann nach einer abenteuerlichen Sesselliftfahrt und einem halbstündigen Fussmarsch am See angekommen bin, habe ich für einen kurzen Moment das Gefühl, das frühe Aufstehen habe sich gelohnt. Keine Menschenseele weit und breit.

Ich fülle das Seewasser ab und bin gerade im Begriff, die Stille zu geniessen, als es wie seinerzeit bei Morgarten einer Eruption gleich um mich herum losbricht. Ich weiss nicht, woher die vielen Leute so plötzlich kommen, jedenfalls gleicht die Gegend am See einem Ameisenhaufen, in dem ein vorwitziges Kind mit seinem Spazierstock herumgestochert hat. Die Idylle ist weg. Endgültig.

So weit wie ich kann gehe ich dem See entlang, flüchtend vor den vielen Leuten. Ganz umrunden kann ich den See allerdings nicht, da an mehreren Stellen der Weg abgerutscht ist. Unter der ständigen Kontrolle der Blüemlisalp, des Fründen-, Dolden- und Oeschinenhorns blase ich deshalb für mich zum Rückzug und entschwebe sanft ins Tal nach Kandersteg.

Das Wetter verschlechtert sich nun sehr schnell markant. So bin ich dem Menschenauflauf am Oeschinensee noch direkt dankbar. Bestimmt wäre ich andernfalls noch länger am See verweilt und so mitten in das Unwetter hineingeraten. So hat alles sein Gutes …

 

Zitat des Tages:

„Der schlimmste Weg, den man wählen kann, ist der, keinen zu wählen.“ (Friedrich der Grosse)

 

 

Wissenswertes über den Oeschinensee

Der Oeschinensee liegt oberhalb von Kandersteg (Berner Oberland). Sein Wasserspiegel liegt durchschnittlich auf einer Höhe von 1'578 m. Der See ist bei normalem Wasserstand 56 m tief und hat eine Fläche von 1.5 km², womit er zu den grösseren Alpenseen in der Schweiz gehört.

Der Oeschinensee ist ost- und südseitig von den Dreitausendern Blüemlisalp, Oeschinenhorn, Fründenhorn und Doldenhorn eingerahmt, von deren Gletscherbächen er gespeist wird. Der Öschibach (laut Landeskarte der Schweiz mit »Ö« statt »Oe«) fliesst unterirdisch durch die Abriegelung des Sees ab, tritt aber bald darauf wieder ans Tageslicht. Seine Wasser werden zur Trinkwasserversorgung von Kandersteg sowie zur Stromproduktion genutzt. Der Öschibach mündet im Ort Kandersteg in die Kander.

Am Oeschinensee entlang verlaufen die Wanderwege auf die SAC-Hütten Blüemlisalphütte (2834 m ) und Fründenhütte (2526 m ).

Von Kandersteg aus ist der See per Sessellift erreichbar. Von der Bergstation erreicht man den See auf leicht abfallender Strecke in etwa 20 Minuten Gehzeit.

Schwindelfreie und trittsichere Bergsteiger können den See auch umrunden.

Durch Anklicken lassen sich alle Fotos vergrössern.

Seewasserentnahme

Seewasserentnahme Seewasserentnahme

Seewasserentnahme

 

 

zum

Nussbaumersee - Pfäffikersee

 

Zum Seitenanfang
nach oben