Inkwilersee

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01.01.2008

 
Ein Klick auf die Karte zeigt die genaue Wegstrecke.

Allgemeine Angaben

Lage:

Fläche:
Volumen:
Uferlänge:
maximale Tiefe:
maximale Länge: 
maximale Breite:
Zuflüsse:
Abfluss:   
Höhe:          
Orte am Ufer:

Mittelland,
Kantone Bern und Solothurn

0.1016 km²
215 Mio. m³
2 km

6 m   
0.5 km
0.3 km  
Tägemooskanal, Etzikenkanal
Seebach
461.2 m ü.M.
Inkwil


 

von

 

nach

 

Zeit

 

Distanz

 

insgesamt

Inkwil

 

Inkwil

 

1 h

 

3 km

 

253 km

 

 

Nebel, eiskalter Wind,  -1 ºC

 

Wegbegleitung A.H. Es ist der Erste, Erste, Null Acht. Die guten Vorsätze sind längst über Bord gegangen. Übrig bleiben die Erinnerungen an die besinnlichen Momente beim Jahreswechsel. Ich denke, dass ich das neue Jahr „hoafeli“ beginnen sollte.

So ist der Inkwilersee genau das Richtige. Bei eisigem Wetter unter einer dichten Mittellandnebeldecke mache ich mich von der Bushaltestelle Inkwil Dorf auf zu neuen Ufern, zu den Gestaden des Inkwilersees. Das Dorf wirkt völlig ausgestorben. Freiwillig verlässt hier wohl niemand die warme Stube.

Der See ist zugefroren, was angesichts der Kälte kein Wunder ist. Allerdings ist das Eis zweifellos noch zu dünn, um mich zu tragen. (Gefroren hat es heuer noch gar kein festes Eis… *) Einzig für die Schwäne reichts.

Eine herrliche Stille begleitet mich bei der Umrundung des Sees. Erst beim ebenfalls zugefrorenen Feuerweiher ist Leben. Die Inkwiler Jugend vergnügt sich auf dem Eis.

So gelange ich nach rund einer Stunde wieder an den Ausgangspunkt meiner Wanderung. Zufrieden, das Jahr sinnvoll begonnen zu haben…

* Will sehen, was ich weiss vom Büblein auf dem Eis

Gefroren hat es heuer
noch gar kein festes Eis.
Das Büblein steht am Weiher
und spricht so zu sich leis:
„Ich will es einmal wagen,
das Eis, es muss doch tragen."
Wer weiss?

Das Büblein stampft und hacket
mit seinen Stiefelein.
Das Eis auf einmal knacket,
und krach, schon bricht's hinein.
Das Büblein platscht und krabbelt,
als wie ein Krebs, und zappelt
mit Arm und Bein.

„0 helft, ich muss versinken
in lauter Eis und Schnee,
o helft, ich muss ertrinken
im tiefen, tiefen See.“
Wär nicht ein Mann gekommen,
der sich ein Herz genommen,
o weh!

Der packt es bei dem Schopfe
und zieht es dann heraus,
vom Fusse bis zum Kopfe
wie eine Wassermaus.
Das Büblein hat getropfet,
der Vater hat geklopfet
es aus,
zu Haus.

(Friedrich Güll)

 

 

Zitat des Tages:

„Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt.“ (aus China)

 

Wissenswertes über den Inkwilersee

Der Inkwilersee ist ein kleiner See an der Grenze der Gemeinden Inkwil, Kanton Bern, und Bolken, Kanton Solothurn. Um den See wurde schon in der Pfahlbauerzeit gewohnt, was viele Funde beweisen.

Inmitten des Sees hat es eine Insel, nahe der maximalen Tiefe von 6 m. Entwässert wird der Inkwilersee durch den Seebach, der etwa 5 km weiter nördlich in die Aare mündet. Es gibt einen Fussweg rund um den Schilfgürtel des Sees. Wenige Kilometer vom Inkwilersee liegt der etwa doppelt so grosse Burgäschisee.

Neben einer artenreichen Pflanzenvielfalt bietet der Inkwilersee zahlreichen Tieren, vor allem ans Wasser gebundenen Vogelarten, einen äusserst begehrten Lebensraum.

Im Sommer 2002 wurden die Teichrosen geerntet. Damit sollte die Verlandung verlangsamt und damit die Lebensdauer des Sees verlängert werden. Der Inkwilersee kann dadurch beispielsweise länger als Bade- und Fischereigewässer genutzt werden. Der Zeitpunkt der Ernte wurde so gewählt, dass die ökologische Funktion der Teichrosen nicht beeinträchtigt wurde. Zudem sollte das Wachstum der Teichrosen in den folgenden Jahren gesichert werden. Es wurden rund drei Viertel des Teichrosenbestandes gemäht. Die Teichrosen wurden zur Gewinnung von erneuerbarer Energie verwertet.

Durch Anklicken lassen sich alle Fotos vergrössern.

Seewasserentnahme

 

 

zum

Hallwilersee - Joux, Lac de

 

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