Hallwilersee


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09.01.2008

 
Ein Klick auf die Karte zeigt die genaue Wegstrecke.

Allgemeine Angaben

Lage:

Fläche:
Volumen:
Uferlänge:
maximale Tiefe:
maximale Länge: 
maximale Breite:
Zufluss:
Abfluss:   
Höhe:          
Orte am Ufer:

Besonderheiten:

Mittelland,
Kantone Aargau und Luzern

10.3 km²
215 Mio. m³
19 km
48 m   
8.4 km
1.5 km  
Aabach
Aabach
449 m ü. M.
Beinwil am See,
Meisterschwanden, Seengen

künstliche Seebelüftung


 

von

 

nach

 

Zeit

 

Distanz

 

insgesamt

Mosen

 

Mosen

 

5 h

 

22 km

 

250 km

 

 

bedeckt, windstill, teils Nieselregen,  -1 ºC / 3 ºC

 

Der Zug bremst ab und bleibt im Bahnhof stehen… Die Tür öffnet sich… Ein Mann mit langem Mantel tritt langsam heraus… Der Mann bleibt stehen… Kein Mensch weit und breit… Staub wirbelt auf… Die Musik setzt an… Der Zug fährt ab… Niemand auf dem Bahnhof… Ausser dem Mann… Es ist keine Szene aus „Mein Name ist Nobody“ von Sergio Leone. Aber die Idee zum Filmklassiker könnte Sergio Leone durchaus beim Verlassen des Zuges in Mosen gehabt haben.

Der Tag bricht an. Ich mache mich auf die Suche nach dem Weg zum See. Es ist noch ziemlich dunkel. Den Wegweiser fotografiere ich mit Blitz. Der Wetterbericht sagt bedeckten Himmel und ab und zu Nieselregen voraus. So ist es auch.

Bis Aesch LU verläuft der Weg durchs Ried und durch Moore. Es ist zu Beginn sehr rutschig. Das Wasser auf dem Weg ist gefroren.

Bis Meisterschwanden versperren Privatgrundstücke die Sicht auf den See. Mit Ausnahme der kurzen Strecke vom See bei Seengen bis zum Schloss Hallwil führt der Weg dann ausschliesslich dem Ufer entlang. Sehr angenehm.

Zwischen Broniswil und Beinwil am See habe ich eine tolle Aussicht über den ganzen See. Es beeindruckt mich, wie weit ich in dieser Zeit schon zu Fuss gekommen bin.

Für Fischliebhaber lohnt ein Halt in Birrwil. www.seebrise.ch.

 

Das Zitat des Tages ist heute einem Grabstein beim Schloss Hallwil entnommen:

„Die Ihr noch pilgert hier auf Erden, ihr Lieben weinet nicht; geduldig harrt, wir Alle werden vor Gottes Angesicht, dort oben wo die Engel winken, vereint den Kelch der Wonne trinken.“ (Frau Adèle Isabelle Gräfin von Hallwyl, geb. Gräfin von Stackelberg, * 15.01.1836 / † 04.01.1863)

 

Wissenswertes über den Hallwilersee

Der Hallwilersee ist ein See im Mittelland und liegt wie der etwas weiter südlich gelegene Baldeggersee im Seetal. Fünf Sechstel liegen im Bezirk Lenzburg des Kantons Aargau und ein Sechstel im Amt Hochdorf des Kantons Luzern. Sein Einzugsgebiet beträgt 128 km². Der Hauptzufluss bzw. -abfluss ist der Aabach. Daneben münden zahlreiche kleine Bäche in den See.

Der Hallwilersee entstand während der Würmeiszeit durch die Aufschüttung einer Endmoräne. Bei kaltem Winterwetter kann der See zufrieren. Er war letztmals 1986 ganz zugefroren. Der Name des Sees stammt von den Herren von Hallwyl.

Etwa 1 km vom nördlichen Ende des Sees entfernt liegt auf einer Insel des Aabachs das Wasserschloss Hallwyl. Während der Sommersaison gibt es einen Schifffahrtsbetrieb.

Bereits während der Mittelsteinzeit, der Jungsteinzeit und der Bronzezeit lebten Menschen in Seeufersiedlungen am Hallwilersee. Bei Seengen befand sich eine Siedlung der Römer. Erst 1859 wurde der Hallwilersee zu einem öffentlich zugänglichen Gewässer.

Durch die äusserst intensive Landwirtschaft rund um den See war der Hallwilersee Anfang der 1980er Jahre beinahe ein "toter" See. Wegen des hohen Anteils an Phosphat bildeten sich riesige Algenteppiche. Andere Wasserpflanzen und Fische bekamen dadurch nicht genug Sauerstoff, um zu überleben. Seit 1985 wird der See deshalb künstlich belüftet. Im Winter wird Druckluft am Seegrund über Düsen eingeblasen. Im Sommer wird dem See künstlich Sauerstoff zugeführt. Durch diese "künstliche Beatmung" sowie durch die Reduzierung des Düngereinsatzes konnte der Phosphatgehalt des Wassers wesentlich reduziert werden.

Durch Anklicken lassen sich alle Fotos vergrössern.

Seewasserentnahme

 

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