Engstlensee


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11.07.2007

 
Ein Klick auf die Karte zeigt die genaue Wegstrecke.

 

Allgemeine Angaben

Lage:
        
Uferlänge:
maximale Tiefe:
maximale Länge: 
maximale Breite:
Zuflüsse:
Abfluss:   
Höhe:          
Orte am Ufer:
Besonderheiten:

Kanton Bern,
Berner Oberland
 
3 km
49 m
1.3 km
0.6 km

diverse Bergbäche
Gentalwasser
1851 m ü. M.
Engstlenalp
Naturstausee

von

 

nach

 

Zeit

 

Distanz

 

insgesamt

(Meiringen-)
Engstlenalp

 

Jochpass
(-Engelberg)

 

1 h

 

3 km

 

78 km

 

bedeckt, Regen, Schnee, 10°/3°C

Strecke zum See     1   km
Strecke am See       2   km
 

An-/Rückreise         10  h

 

Wegen der Lage des Sees steht eine weitere Sommerreise (wie schon zum Caumasee, zum Oeschinensee und zum Totensee) bevor. Die eigentliche Anreise beginnt – nach einer vierstündigen Zugfahrt – mit einer äusserst spannenden Postautofahrt von Meiringen bis zur Engstlenalp (eine Stunde). Die Strasse ist schmal, sehr schmal (das Postauto hat in der Breite kaum Platz) und steil, sehr steil. Ich habe im grossen Postauto nur einen Mitfahrer, meiner Meinung nach ist es ein Alphirte. Der Chauffeur ist äusserst entgegenkommend. Wenn er ein Murmeli sieht, hält er an und zeigt es uns. Ebenso hält er bei Sehenswürdigkeiten und erklärt sie. Ich erfahre z.B. so, dass die Jungibäche mitten aus einer Felswand heraus aus Spalten und Löchern ans Tageslicht treten und man nicht weiss, woher genau das Wasser kommt.

Auf der Engstlenalp angekommen stehe ich in dickstem Nebel. Es regnet bzw. schneit. Es ist affenkalt. 3°C. Für einen 11. Juli doch absolut normal, oder! Ich taste mich vor zu meinem Ziel, dem Engstlensee. Es ist nicht verwunderlich, dass ich bei diesem Wetter so ziemlich der Einzige bin, der diesen See sucht. Es herrscht eine friedliche Stimmung. Man hört nur einzelne Vögel und Murmeltiere. Vermutlich begrüssen sie mich. Leider kann ich sie nicht verstehen und so geben sie es mit der Zeit auf.

Baldmöglichst klettere ich ans Ufer, um die obligate Wasserprobe zu entnehmen (669.897/180.897). Zu meiner Überraschung wimmelt es an dieser Stelle von Kaulquappen. Allerdings scheinen sie auch kalt zu haben, sie bewegen sich kaum, warten auf den Sommer.

Ich setze meinen Weg fort und muss feststellen, dass es nicht möglich ist, den See wie geplant zu umrunden (siehe Foto). So beschliesse ich, um nicht die gleiche Strecke wieder zurückgehen zu müssen, die Engstlenseereise (per Sessellift und Gondelbahn) über den Jochpass (Schnee!!) nach Engelberg fortzusetzen und so abzuschliessen.

 

Zitat des Tages:

„Wege entstehen dadurch, dass wir sie gehen.“ (Franz Kafka, 1883-1924)

 

Wissenswertes über den Engstlensee

Der See liegt am oberen Ende des Gentals (Sustengebiet) am Jochpass (2207 m) in der Nähe der Grenzen zu den Kantonen Nid- und Obwalden am Fusse des höchsten Berges in der Region, des Titlis (3238 m). Der Engstlensee ist ein beliebtes Ausflugsziel, vor allem wegen der unmittelbaren Nähe zum Titlis. Er lässt sich von Engelberg aus mit der Gondel und auch zu Fuss leicht erreichen.

Herrlicher, fischreicher Bergsee mit 10.7 Mio. m³ Inhalt, wovon rund 2 Mio. m³ genutzt werden.

Das Wasser des Engstlensees wird in den Elektrizitätswerken Fuhren, Hopflauenen bis hinunter nach Innertkirchen genutzt.

Durch Anklicken lassen sich alle Fotos vergrössern.

Seewasserentnahme Seewasserentnahme

Seewasserentnahme Seewasserentnahme

 

 

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