Dittligsee


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04.01.2008

 
Ein Klick auf die Karte zeigt die genaue Wegstrecke.

Allgemeine Angaben

Lage:

Fläche   
Volumen:         
Uferlänge:
maximale Tiefe:
maximale Länge: 
maximale Breite:
Einzugsgebiet:
Zuflüsse:
Abfluss:   
Höhe:          
Grössere Orte am Ufer:
 

Kanton Bern,
Gemeinde Längenbühl

0.06 km²
412'000 m³
 
1.1 km
16 m
0.43 km
0.17 km
0.4 km²

unterirdisch
Fallbach
652 m ü. M.
Dittligen, Blumenstein,
Wattenwil
 

von

 

nach

 

Zeit

 

Distanz

 

insgesamt

(Übeschisee-)
Hattige

 

(Geistsee-)
Hattige

 

1½ h

 

7 km

 

75 km

 

 

bewölkt,  um den Gefrierpunkt

  

Vom Übeschisee her kommend geht’s zuerst im Schnee „über Land“. Über Weiersbüel, Subel nach Kärseren.

Hier werde ich von einem lieben Hofhund (Darf es das überhaupt geben?) begrüsst. Ich nenne ihn Max. In Anlehnung an einen lieben Freund. Max begleitet mich in der Folge bis Hattige.

Als ich von weitem eine Amazone erspähe, die mir entgegen kommt wie Gaius Julius Caesar bei der Abnahme seiner Truppen vor Bibracte, mache ich mir schon ernsthaft Gedanken, was ich wohl mit Max anstellen soll, wenn wir uns kreuzen (nicht biologisch gesehen). Immerhin sieht es ja so aus, als ob Max mein Hund ist.

Max löst das Problem souverän auf seine Weise. Er hebt abseits des Weges sein Bein und hat anschliessend das Interesse an mir verloren.

Als ich dann an den Dittligsee gelange, beschliesse ich spontan, seinen (noch kleineren) Nachbarn, den Geistsee, ebenfalls zu umrunden. Ich kann ihn jedoch nur aus der Ferne ansehen, da er rund herum eingezäunt ist und keine Wege hinführen.

Zurück am Dittligsee finde ich eine traumhaft schöne Stelle, um etwas von dem Seewasser abzufüllen. Aber nein, der See ist – wie auch schon der Übeschisee und der Geistsee – völlig zugefroren. Ich denke, ich könnte sogar eine Bielmann-Pirouette aufs Eis legen. Allein die Gemeinde macht mich auf einem Schild darauf aufmerksam, dass sie jegliche Haftung ablehnt (nicht nur bei mir) und so lasse ich es halt bleiben.

Ein weiteres Mal nehme ich das Seewasser in Form von Schnee mit.

 

Zitat des Tages:

„Es kommt darauf an, dass du auf etwas zugehst, nicht, dass du ankommst.“ (Antoine de Saint-Exupéry)

 

Wissenswertes über den Dittligsee

Der Dittligsee liegt auf 652 Meter nahe der Mündung des Fallbachs in die Gürbe, an der Grenze zum flachen unteren Gürbetal. Der See ist vollkommen von Schilf umgeben. Der Zufluss erfolgt höchstwahrscheinlich unterirdisch, während der See ebenfalls in den Fallbach und somit in die Gürbe abfliesst.

Der See liegt am Alpenrand in einer kleinen Talmulde. Die Landschaft in unmittelbarer Nähe zum See ist hügelig und grösstenteils baumlos, bis auf ein paar einzelne Baumbestände, die sich vor allem auf das Süd- und Westufer konzentrieren.

Es befindet sich nur ein kleiner Steg am Westende, ansonsten ist der See praktisch unzugänglich.

Gemäss diverser Skelett- und Tonscherbenfunden war die Gegend um den Dittligsee schon in der jüngeren Eisen- oder Latènezeit (400 - 58 v. Chr.) bewohnt. Zudem stiess man auf Pfähle und einen Einbaum.

Eine Besiedlung im heutigen Sinn hat ihren Anfang bereits zur Zeit der Alemannen genommen. Vorerst sind einzelne Weiler entstanden, deren Namen bis heute erhalten geblieben sind.

Die Bezeichnungen lassen zum Teil Rückschlüsse auf Namen damaliger Bewohner oder auf die Nutzungsart der Grundstücke ziehen. Als erster Weiler dürfte wohl Dittligen entstanden sein, dem danach weitere folgten.

500 Meter nördlich befindet sich der kleine Geistsee.

Durch Anklicken lassen sich alle Fotos vergrössern.

Dittligsee

Geistsee

Dittligsee
Seewasser-/Eis-Entnahme

 

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