Ägerisee


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28.01.2008

 
Ein Klick auf die Karte zeigt die genaue Wegstrecke.

Allgemeine Angaben

Lage:
Fläche                   
Uferlänge:
maximale Tiefe:      
Zuflüsse:   
Abfluss:   
Höhe:          
Grössere Orte am Ufer:  

Kanton Zug
7.3 km²
15 km
83 m
Hüribach, Trombach, Dorfbach
Lorze
724 m ü. M.
Oberägeri, Unterägeri

 

von

 

nach

 

Zeit

 

Distanz

 

insgesamt

Unterägeri
(-Bergwald-Unterägeri)

 

(Morgarten-)
Sattel

 

4 h

 

18 km

 

18 km

 

 

schön,  -1ºC bis 3ºC

  

Unterägeri. 9 Uhr. Ein herrliches Morgenrot lässt einen schönen Tag erahnen. Frohen Mutes mache ich mich auf den Weg. Meine Gedanken sind jedoch noch ganz zuhause...

Guggemuusig Claraschnoogge 1979 Basel

Vor zwei Tagen war die Guggemuusig Claraschnoogge Basel bei uns zu Gast. Ein absolut ausserordentliches Erlebnis. Hier eine kleine Kostprobe:

 

Ich wähle den Weg rechts rum, das heisst auf der Seite des Zugerbergs. So habe ich auf dem Rückweg die tief stehende Wintersonne im Rücken.  Nach etwa vierzig Minuten – beim Bergwald – die riesengrosse Enttäuschung… Der Weg ist gesperrt. Gänzlich. Holzfäller, wie sich später herausstellt.

Es bleibt mir nichts anderes übrig als den ganzen Weg (so wie beim Leiterlispiel zurück an den Anfang) wieder zurück zu gehen und nochmals von vorn zu beginnen.

In Unterägeri gönne ich mir darauf einen Frust-Nussgipfel. (Den brauche ich eigentlich sonst nur während schlechten FCB-Spielen.) In dieser Bäckerei – es ist die Bäckerei Zumbach – wird mir auch noch von einer äusserst freundlichen Verkäuferin ein Stück Höllgrottenbrot zum Versuchen angeboten. Neu im Sortiment. Göttlich. Ich kaufe gleich einen Pfünder.

Gestärkt geht’s nun also weiter. Diesmal die andere Seeseite, der Strasse entlang. Die Wintersonne frontal von vorne. Im Scheinwerferlicht auf der Theaterbühne.

Der See zeigt sich so von seiner schönsten Seite.

Da ich ja nun den See nicht umrunden kann, beschliesse ich, an Morgarten vorbei bis Sattel zu gehen.

Ich bin sehr froh, haben die alten Schweizer gerade Mittagspause. Kein Mensch ist zu sehen. Nur die herunter geworfenen Baumstämme liegen herum. Schwein gehabt. Die erschlagenen Habsburger sind schon weggeräumt. Durch diese wilde Landschaft gelange ich dann zu meinem Ziel, nach Sattel.

Übrigens, die heutigen Schweizer sind auch sehr clever. Die Flucht von Herzog Leopold wäre heute in die Hose gegangen. So wie für mich wäre auch für ihn seine damalige Route durch den Bergwald wegen der Holzfäller gesperrt gewesen...

http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_am_Morgarten
http://www.infozentralschweiz.ch/schlacht_am_morgarten.htm

 

 

Zitat des Tages:

„Wenn der Weg endet, verkürze deine Schritte.“ (chinesische Weisheit)

 

Wissenswertes über den Ägerisee

Der Ägerisee ist ein 7.3 km² grosser See (724 m ü.M.) im Kanton Zug, welcher durch Gletscherschurf entstanden ist. Sein Hauptzufluss ist der Hüribach, Hauptabfluss ist die Lorze.

Ende des 10. oder anfangs des 11. Jh. erfolgte die erste Schenkung einer Fischenz (Fischpacht) an das Kloster Einsiedeln. Die Abtei bzw. das spätere Amt Fraumünster bezog bis 1817 einen Rötelzins aus dem Ägerisee. Der die Fischzinsen regelnde Seebrief von 1431 zeigt die volle Verfügung der Talleute über den Ägerisee. Der als Fischgewässer und zum Holztransport genutzte See blieb nach der Teilung des Tals in zwei Gemeinden 1798 gemeinsames Eigentum von Ober- und Unterägeri.

1857 wurde der Seespiegel durch Abgrabung der Lorze gesenkt. Seit 1890 wird eine touristische Motorschifffahrt betrieben.

Um 1900 erfolgte die gerichtl. Klärung der Hoheitsrechte zwischen Kanton und Gemeinden.

Der Anschluss des Tals an den regionalen Abwasserverband 1972 stoppte die Überdüngung.

Seit 1992 dient der Ägerisee als Trinkwasserreservoir.

Am Seeufer fand 1315 die Schlacht am Morgarten statt.

(Ende Januar 2006 – während meiner Schweiz-Traversierung – wurde der zugefrorene See erstmals seit 1981 an bestimmten Stellen zur Benutzung freigegeben.)

Durch Anklicken lassen sich alle Fotos vergrössern.

Seewasserentnahme

 

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