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Dienstag, 17. Juli 2012

 

von

 

nach

 

Zeit

 

Distanz

 

insgesamt

Ittigen

 

Jegenstorf

 

3 h

 

14 km

 

141 km

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20°C, schön

Ittigen 526m – Habstetten 637m – Forsthaus 610m – Sand 536m – Schönbühl 527m – Urtenen 525m – Jegenstorf 525m

 

Beim Bahnhof Ittigen überquere ich zuerst die Fabian Cancellara-Brücke und komme so über die stark befahrene Kreuzung.

Bis Habstetten steigt die Route durch Wohnquartiere recht steil an. Der Aufstieg lohnt sich. Von Habstetten aus bietet sich mir eine herrliche Aussicht auf die Alpen und die Stadt Bern. Ich erkenne das Münster, das Bundeshaus und das Stade de Suisse.

Ich erreiche einen kleinen Sattel und von da an ist die Idylle leicht getrübt... Der Krach der A1 ist Ohren betäubend.

Beim Grauholz-Denkmal lege ich eine kleine Pause ein. Ich komme danach zum Schiessplatz Sand und wenig später nach Schönbühl. Auf ruhigen Wegen vorbei am Solebad Schönbühl erreiche Urtenen. Hier suche ich nach dem besten Weg nach Jegenstorf. Ein freundlicher Urtener mit drei Lamas hilft mir dabei.

Der Höhepunkt folgt am Schluss: Direkt neben dem Bahnhof Jegenstorf liegt das gleichnamige Schloss mit einer ausserordentlich schönen Gartenanlage. Zur Zeit finden dort die Schlossspiele Jegenstorf statt. Es wird Houpme Lombach gegeben.

 

Zitat aus www.schlossspiele-jegenstorf.ch:

Wenige Schritte vom Bahnhof Jegenstorf entfernt befindet sich der prachtvolle Park des geschichtsträchtigen Schlosses Jegenstorf mit den jahrhundertealten Platanen. Nicht nur General Guisan war eine Zeit lang Gast im barocken Schloss. Auch Kaiser Haile Selassie von Äthiopien oder die hohen Offiziere von Napoleons Grande Armée liessen sich hier verwöhnen.

Die Besetzung Berns durch die Franzosen lieferte Rudolf von Tavel 1903 den Hintergrund für seine berndeutsche Novelle «Houpme Lombach». Nach dem Erfolg mit von Tavels «Ds verlorne Lied» im Jahr 2010, führen die Schlossspiele Jegenstorf erneut ein Stück dieses Berner Mundart-Romanciers auf. Wie kein anderes Stück passt dieser II. Band der «Familie Landorfer»-Trilogie perfekt zu Jegenstorf, spielen sich doch einige bedeutungsvolle Episoden der Geschichte im Schloss oder dessen Umgebung ab.

Die Vorstellungen finden im «Bädli» statt. Umrandet von alten Buchen und dem Badehaus, mit Blick auf das mächtige Schloss, bietet die frühere Badeanlage den idealen Platz für das Eintauchen in die Geschichte aus dem alten Bern, voll Romantik, Spannung und Soldatentum.

Wird der Frauenschwarm Fritz Lombach seine wahre Liebe doch noch finden? Was passiert mit den zarten Banden zwischen dem Theologiestudenten und der Nichte des stolzen Schlossherrn von Jegenstorf? Was geschieht in Bern nach dem Abzug der Grande Armée, kann sich die aufgezwungene Regierung behaupten? Werden es die Geschlagenen der Schlacht an der Beresina zurück in die Heimat schaffen und was wird sie dort erwarten?

Die Antworten finden Sie im Park des Schlosses Jegenstorf, unter freiem Sommerhimmel und rauschenden Blättern.

 

 

 

 

 

 

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