3. Etappe


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Karfreitag, 2. April 2010

 

von

 

nach

 

Zeit

 

Distanz

 

insgesamt

Stein am Rhein

 

Andelfingen

 

4 h

 

20 km

 

51 km

 Karte  GPS

 

0°C bis 3°C,  zuerst neblig, später immer sonniger

Stein am Rhein 398 m – Oberstammheim 445 m – Waltalingen 429 m – Ossingen 427 m – Kleinandelfingen 363 m – Andelfingen 363 m

 

In Stein empfängt mich ein eiskalter Wind. Hätte ich nur Mütze und Handschuhe mitgenommen... Zudem ist es neblig. Eigentlich wären sämtliche Voraussetzungen erfüllt, um noch zuhause im warmen Bett den Karfreitag einzuläuten. Aber eben, ich bin nun einmal hier.

Ich lege ein forsches Tempo vor, um wieder etwas Wärme in meinen Körper zu bringen. Schnell verlasse ich den Kanton Schaffhausen, eile durch den Thurgau, durch Kaltenbach und über den Stammerberg. Der Weg steigt nun ziemlich steil an, so steil und so lange, dass ich meine Jacke trotz Eiseskälte ausziehen muss. Es liegt überall frischer Schnee herum... Nun fröstelt mich zwar, aber zum Gehen ist es mir wohler. Unterhalb des höchsten Punktes des Stammerbergs gelange ich in unseren "Prachtskanton" Zürich. Im Kanton Zürich werde ich jetzt auch einige Zeit bleiben.

Ich komme durch Oberstammheim mit seinen schönen Riegelhäusern. Ich bin jetzt - so ganz nebenbei - ganz nah am Nussbaumersee, den ich bei einem früheren Projekt umrundet habe. Fast kann ich den See riechen!

Beim Bahnhof wähle ich den Weg der Bahnlinie (Winterthur - Stein am Rhein) entlang, um Waltalingen herum. Mit Ausnahme von zwei Reitern und zwei Fussgängern treffe ich niemanden. Nach einem kurzen Waldstück erreiche ich den Barchetsee, ein sehr nettes Biotop.

Kurz vor Ossingen treffe ich doch noch auf etwas... Mitten auf dem Weg, weit entfernt von jeglicher Zivilisation stehen zwei Turnschuhe. So hingestellt, wie wenn ich sie zuhause versorgt hätte... Schön nebeneinander. Es fehlen nur noch die Schuhspanner. Eigenartig. - Wir sind eben im Kanton Zürich.

Nach Ossingen führt mich der Weg am Schloss Widen vorbei durch Hausen und später zur Thur hinunter. Ich folge nun dem Lauf der Thur bis zur Andelfinger Holzbrücke. Hier kommt mir in den Sinn, dass diese Brücke ihre heutige Existenz ausschliesslich mir und meinen Kumpanen verdankt, mussten wir sie doch vor Urzeiten mit ganzem Einsatz gegen den bö Fei von ennet dem Eisernen Vorhang verteidigen... Ich schreite gemessenen Schrittes über die Brücke.

Vorbei an vielen schönen Riegelhäusern und der Kirche mit ihrem immens grossen Turm komme ich zum Bahnhof.

 

 

 

 

 

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