1. Etappe


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Montag, 29. März 2010

 

von

 

nach

 

Zeit

 

Distanz

 

insgesamt

Konstanz

 

Steckborn

 

4 h

 

19 ½ km

 

19 ½ km

 Karte GPS

 

16°C, teils sonnig, teils leicht bewölkt

Konstanz 403 m – Paradies 398 m – Gottlieben 399 m – Ermatingen 397 m – Berlingen 397 m – Steckborn 398 m

 

Mit rund dreimonatiger Verspätung startet nun also meine nächste Fernwanderung.

Um den weiten Anfahrweg zu sparen, übernachte ich mit A.H. zwischen der ersten und der zweiten Etappe in der schönen Stadt Konstanz.

Der Tag beginnt allerdings nicht gut. Bereits in Muttenz steht unser Zug wegen einer Bremsstörung gegen eine Stunde. Endlich sind die defekten Wagen abgehängt und weiter geht's. Natürlich sind die Anschlusszüge längst weg. So erreichen wir Konstanz erst gegen Mittag.

In der Zwischenzeit erreicht uns die nächste Hiobsbotschaft. Der Wetterbericht, der noch am Vormittag gutes Wetter für den kommenden Tag versprochen hat, sagt nun etwas ganz anderes: Wolken verhangenen Himmel mit häufigem Niederschlag. Was tun....?

Ich nehme mir vor, heute die ganze Strecke bis Stein am Rhein zu gehen (so ich es körperlich denn mag). Ich weiss, es sind gegen 31 Kilometer und ich weiss auch, dass dies von meinem Körper so ziemlich alles abverlangen wird. Ich werde mich erst in Steckborn entscheiden.

Nach einem Foto mit meiner Freundin Imperia mache ich mich auf den Weg. Ich gehe dem Seeufer entlang bis zum Ausfluss des Rheins, dann westwärts dem linken Rheinufer entlang bis zur Schweizer Grenze. Beim Zollamt Tägerwilen - nach etwa einer halben Stunde Marschzeit - betrete ich Schweizer Boden.

Nun verläuft der Weg über weite Strecken entweder direkt am Ufer oder in unmittelbarer Ufernähe. Der Ausblick auf den See ist herrlich und die vielen schönen Dörfer, durch die ich komme, auch. Gottlieben. Ermatingen. Salenstein. Arenenberg. Berlingen. In Salenstein muss ich fest an B.M. denken. Sie hat einen grossen Anteil daran, dass ich meinen Jurabogen in Konstanz beginne und somit den ganzen Untersee - ihre Heimat - geniessen kann. In Berlingen kommen mir A.E.R. und D.H. in den Sinn, die sich hier vor etlichen Jahren entschlackt haben.

Plötzlich führt mich der Weg über den weissen Felsen. Ich fluche sowohl beim Auf- wie auch beim Abstieg. Meine Füsse motzen, dass ich das ihnen nach zwanzig Kilometern zumute! Ich entschuldige mich bei ihnen. Was sie nicht sehen, ist die herrliche Aussicht, die ich von hier oben über den Untersee und die gegenüberliegende Seite mit Hemmenhofen und Gaienhofen habe.

Nach kurzer Zeit erreiche ich Steckborn - und beschliesse weiter zu gehen... (siehe 2. Etappe)

 

 

 

 

 

 

zur

2. Etappe
Steckborn - Stein am Rhein

 

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