1. Etappe

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3. August 2008 

von

 

nach

 

Zeit

 

Distanz

 

insgesamt

Basel

 

Laufen

 

5 ¼ h

 

26 km

 

26 km

 Karte GPS

 

 

22ºC bis über 30ºC, erst teilweise bewölkt, später sonnig und heiss

Basel (Wettsteinplatz) - St.Jakob-Park - Reinacher Heide - Aesch - Duggingen - Grellingen - Zwingen - Laufen

 

Der Himmel ist mit Wolken bedeckt. Vor einer Stunde hat es noch geregnet. Die Temperatur ist sehr angenehm. Die Voraussetzungen für einen optimalen Start zu meiner Wanderung nach Genf sind gegeben. So ziehe ich los. Vom Wettsteinplatz über den Aeschenplatz vorbei am St.Jakobsdenkmal. Hier bleibe ich zum ersten Mal stehen, betrachte die Helvetia hoch über mir und überlege, ob wohl tatsächlich meine Urgrossmutter Modell gestanden hat. So wurde es mir jedenfalls immer wieder berichtet.

Kurz darauf komme ich zu den Siechenhäusern und dem St.Jakobskirchlein, wo gerade die Pforten für den beginnenden Gottesdienst vom Siegrist geschlossen werden.

Vor mir erhebt sich nun der imposante Bau des St.Jakob-Parks. Da überhaupt kein Verkehr ist, überquere ich die grosse Kreuzung davor diagonal. An Werktagen sicher ein Ding der Unmöglichkeit. Hierzu noch ein interessanter Link vom Basler Tramclub: http://www.tramclub-basel.ch/rb/bvb_blt/htmlsite/strecke_stjakob_01.html.

Auf dem sogenannten Kilometerweglein treffe ich die Congeli-Spieler unterwegs zum Sonntagmorgentraining. Fast gratuliere ich ihnen. Im Gegensatz zum FCB, der am Vortag gegen Sion verloren hat (0:2), reichte es für den FCC immerhin zu einem Unentschieden gegen Yverdon (2:2).

Nach dem Gelände der Grün 80 verläuft mein Weg nun im Grossen und Ganzen entlang der Birs. Häufig noch eingeklemmt zwischen der Birs und der lärmigen H18, der viel befahrenen Verbindungsstrasse ins Laufental.

Nach der wie immer sehr heissen Reinacher Heide lege ich beim Nepomuk auf der alten Brücke von Dornachbrugg eine kurze Rast ein. Mittlerweile herrscht eine Bruthitze. Es kommen mir die ersten Zweifel, ob ich unter diesen Umständen überhaupt bis Laufen kommen werde... („Man kann niemanden zwingen, von Zwingen nach Laufen zu laufen.“ Hahaha.)Jedenfalls erreiche ich um die Mittagszeit die Klus bei Aesch, den eigentlichen Eingang ins Laufental.

Zwischen Duggingen und Grellingen überholt mich A.H. - nicht zu Fuss, nicht per Velo oder Auto, sondern mit dem ICN 1622. Ich winke fröhlich, so fröhlich wie ich noch kann.

Ich schleppe mich bei inzwischen schon unerträglicher Hitze noch weitere zwei Stunden bis Laufen. Ein Bänklein wäre ein Bänklein, ein Brunnen wäre ein Brunnen, aber nichts dergleichen. In der Wüste gäbe es wenigstens noch die Fata Morgana.

Die EAV ist dabei meine stete Begleiterin.

 

Das Einzige, was ich jedoch wirklich höre, sind jauchzende Kinder in irgendwelchen Schwimmbädern.

 

...Die Fotos werden weniger, mein Bericht wird poröser.

 

Ich sehe den Bahnhof Laufen vor meinen Augen auftauchen. Ich bin am Ziel.

 

 

Durch Anklicken lassen sich alle Fotos vergrössern.

 

Links:

www.basel.ch

www.altbasel.ch/dossier/st.jakobsd.html

www.baselland-tourismus.ch

www.brunnenfuehrer.ch

www.fcb.ch

www.congeli.ch

www.ehcbasel.ch

www.laufen-bl.ch

 

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2. Etappe
Laufen - Delémont

 

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