53. Etappe

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Samstag, 24. November 2018

 

von

 

nach

 

Zeit

 

Distanz

 

insgesamt

(Montaubion -) Syens

 

Montpreveyres

 

2h   10km   593km

 Karte     GPS

 

Syens 588m – Grands Champs 634m – Vucherens 687m – La Louchyre 741m – Ecorcheboeuf 715m – Moulin du Creux 736m – La Cure 784m – Montpreveyres 784m

7ºC, schön

 

Wegen des kurzfristig und kurzzeitig schönen Wetters mache ich mich spontan auf. Es ist bereits nach Mittag, als ich in Syens abmarschiere. In Syens war ich zuletzt vor zwei Tagen, in dichtestem Nebel (siehe Foto).

Heute sieht die Welt anders aus. Erstens ist es schön und zweitens bedeutend wärmer als in den vergangenen Tagen. Schon nach ein paar Metern ziehe ich meinen Pullover aus und gehe im Hemd. Abgesehen davon, dass ich während der ganzen Etappe gegen die blendende Sonne gehe, ist die Strecke wunderschön. Die Alpen sind zwar leicht in den Wolken, trotzdem ist die Rundumsicht prächtig.

Bald schon durchschreite ich den Bois de Bioley, streife den oberen Teil von Vucherens (kleiner Abstecher in die Kirche) und treffe noch einen Vater, der mich verzweifelt fragt, ob ich seine beiden 8- und 10-jährigen Kinder im Wald gesehen hätte… Leider muss ich verneinen. Ich hoffe sie haben sich in der Zwischenzeit wieder gefunden.

Nun gehe ich alles auf der Anhöhe bis La Louchyre. Nach Ecorcheboeuf komme ich von Neuem in ein Waldstück. Hier sollen in früheren Zeiten Wegelagerer den Pilgern und Reisenden aufgelauert haben. Nun, heute ist niemand da. Die Räuber werden sich am gestrigen Black Friday vermeintlich billig mit allem Ramsch eingedeckt haben und in ihren Höhlen den Tag geniessen.

Zum Schluss folgt das einzige unangenehme Wegstück. Auf extrem rutschigen, ausgetretenen und teils wackligen und von nassem Laub bedeckten Eisenbahnschwellen gleite ich mehr als dass ich gehe steil abwärts in ein Couloir. Hier werde ich unterwegs (es kommen mir die Wegelagerer in den Sinn) von einem Wildschwein von einem Hund angefallen. Auf diesem sehr schwierigen Abschnitt fehlt es mir gerade noch, dass ich einen Hund an der Hand hängen habe. „Er will nur spielen“. Zum Glück sind solche Begegnungen äusserst selten.

Auf der anderen Seite dieses Tobels geht’s natürlich – wenn auch bedeutend angenehmer – wieder aufwärts. Jetzt fehlen mir noch wenige Meter bis ins Ziel.

 

 

vor zwei Tagen                                                                                                       heute   

 

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